Deutsche Bank MietkautionssparbuchDie Deutsche Bank bot bis 2020 ebenfalls ein Mietkautionssparbuch an, welches für den Mieter als auch den Vermieter eine Möglichkeit darstellte die Mietkaution anzulegen. Seit 2021 ist es nicht mehr möglich ein Kautionssparbuch bei der Deutschen Bank zu beantragen.

Wie funktionierte das Mietkautionssparbuch bei der Deutschen Bank?

Das Mietkautionssparbuch bei der Deutschen Bank basierte auf einem Sparprodukt, welches mit einem Sparkonto bzw. einem Sparbuch gleich gestellt werden kann. Bei der Deutschen Bank kam die SparCard zum Einsatz, dies ist ein Finanzprodukt zum sparen und bot gleichfalls noch die Möglichkeit der Verpfändung für die Mietkaution. Die Zinsen waren für das Produkt dem Markt derzeit angemessen, so gab es zuletzt (2020) einen Zinssatz von 0,01% auf die Kautionssumme – die Gebühren beliefen sich auf 15,40€ bei der Einrichtung oder Führung des Kontos. Ein Vergleich der einzelnen Anbieter lohnt sich, so gibt es die Möglichkeit individuell die Kaution inklusive Zinsen und Gebühren zu berechnen:

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Worauf musste man bei einem Kautionssparbuch bei der Deutschen Bank achten?

SparCard Quelle: Deutsche Bank

SparCard – Quelle: Deutsche Bank

Ein Kautionssparbuch ist eigentlich dafür gedacht einmal zu Beginn der Mietdauer angelegt zu werden, möglichst nicht genutzt zu werden und anschließend bei Auszug wieder ausgezahlt zu bekommen. In der Regel erfolgt dann auch die Kündigung des Kontos. Möchte man jedoch das Konto weiterführen und dieses ist nicht mehr verpfändet, so sollte man beachten, dass es ein monatliches Limit von 2.000€ gibt, welche maximal innerhalb eines Monats abgehoben oder überwiesen werden können. Möchte man das Limit überschreiten, so ist eine Kündigung erforderlich.

Die SparCard (Plastikkarte im Scheckkartenformat) und ein aktueller Kontoauszug bilden die Sparurkunde. Beides zusammen konnte man verpfänden.

Gibt es eine Möglichkeit die Mietkaution bei der Deutschen Bank zu finanzieren?

Die Deutsche Bank bietet direkt kein Produkt wie eine Mietkautionsbürgschaft an, jedoch eine Bankbürgschaft (Mietaval) welche mit einem Berater der Deutschen Bank abgeschlossen werden kann, sowie eine Kooperation mit Kautionsfrei. Somit ist es möglich, die eigentliche Kautionssumme nicht auf eine Konto zu hinterlegen, sondern mittels einer monatlichen Servicepauschale die Mietkaution zu ermöglichen. Die Bank ist in diesem Fall der Bürge.

Außerdem bietet die Deutsche Bank verschiedene Kredite an, bspw ein Ratenkredit oder aber den Dispokredit um die Mietkaution zu finanzieren, sofern nicht ausreichend Liquidität vorhanden ist.

Welche Alternativen gibt es zum Kautionssparbuch?

Mögliche Alternativen zum klassischen Kautionssparbuch stellt die Mietbürgschaft im Sinne einer Mietkautionsversicherung oder Bankbürgschaft dar. Möchte man als Kunde jedoch ein Sparprodukt, bzw. eine Anlage nutzen in welcher es eine Rendite gibt und die Kaution tatsächlich hinterlegt wurde, so eignet sich derzeit hierfür noch das Mietkautionsdepot. Bei einem Depot werden Fondsanteile gekauft und diese mit dem Depot an den Vermieter verpfändet. Durch Kursentwicklungen der Fonds und Dividenden wir die investiere Kaution lukrativer sein. Weitere Anbieter von Mietkautionssparbüchern:

Die Deutsche Bank bietet ebenfalls ein Mietkautionsdepot zu lukrativen Konditionen über die Firma DWS an. Die DWS Vermögensverwaltung gehört zur Deutschen Bank und bietet über ein Fondsdepot für Ihre Kunden und Neukunden an. Um das Mietkautionsdepot der Deutschen Bank bzw. DWS nutzen zu können ist ein Onlinekonto notwendig, dieses kann man über einen Fondsvermittler einrichten um somit Kauf- und Verkaufsgebühren zu sparen.