Wenn es darum geht die Mietkaution für ein neues Mietverhältnis zu hinterlegen, so kann man zwischen 3 Arten der Kautionshinterlegung unterscheiden:

  • Private Vermieter, welche die Kaution selber anlegen
  • Hausverwaltungen und gewerbliche Vermieter, welch die Kaution über Anderkonten hinterlegen
  • Mieter, die die Kaution anlegen oder eine Bürgschaft abschließen und diese dem Vermieter übergeben

Aus Vermietersicht ist die Kaution eine sinnvoll Sache, denn im Zweifelsfall deckt diese mögliche Schäden an der Immobilie ab, nachdem der Mieter ausgezogen ist – oder aber damit können fehlende Mietzahlungen beglichen werden. Aus Mietersicht ist die Hinterlegung der Sicherheit häufig ein notwendiges Übel – schließlich erhält man auf einem Kautionskonto so gut wie keine Zinsen mehr dafür und häufig wird ein vierstelliger Betrag für Jahre geblockt, ohne dass dieses Geld sinnvoll genutzt werden kann.

Welche Möglichkeiten gibt es die Mietkaution anzulegen?

Nicht umsonst suchen Mieter und Vermieter nach Möglichkeiten eine Mietkaution möglichst sinnvoll anzulegen – in der Niedrigzinsphase garnicht so einfach, die Inflation ist im Grunde genommen höher als die gegebenen Guthabenzinsen – die Kaution wird dadurch im Laufe der Mietzeit weniger wert.

Als Vermieter ist man jedoch relativ eingeschränkt, was die Anlage der Mietkaution gemäß Mietrecht angeht. Die Vertragsparteien können jedoch laut Mietrecht auch eine andere Anlageform vereinbaren.

Es gibt verschiedene Lösungen dafür:

Auf finanzieller Sicht muss der Mieter bei einer Versicherung oder einem Bankaval zwar nicht die volle Kaution hinterlegen, zahlt jedoch Jahr für Jahr zwischen 3,5% und 5,25% Gebühren. Die Private Bürgschaft birgt ein hohes Risiko für den Bürgen, daher wollen immer weniger Menschen diese Bürgschaft geben. Immerhin besteht das Risiko zu einem ungewissen Zeitpunkt die volle Kaution an den Vermieter im Falle eines Schadens zu bezahlen.

Als Vermieter möchte man mit der Kaution eigentlich keine Komplikationen haben und diese möglichst schnell liquide vorliegen haben, ohne dem Geld „hinterher zu laufen“.

Welche Mietkaution Anlage bietet eine hohe Rendite an?

Ein Mietkautionsdepot ist hierfür eine ideale Möglichkeit – auch wenn diese das Risiko birgt, dass die Kaution im Buchwert fallen kann. Growney ist aktuell (2021) eine der einfachsten und unkompliziertesten Mietkautionen, die eine hohe Rendite versprechen und gleichzeitig auch für den Vermieter einfach funktionieren und einen Mehrwert bringen.

Viele Vermieter sind sich nicht darüber bewusst, dass gemäß Mietrecht eine Kaution auch in Form eines Depots angelegt werden kann und die erzielte Rendite die Kaution erhöht. Dadurch besteht eine höhere Sicherheit für den Vermieter, sollte tatsächlich ein Schaden auftreten – die Inflation wird dadurch mehr als ausgeglichen.

Dieser Vorteil wird von vielen Vermieter bisher vernachlässigt – die Mietkaution wird auf ein gering verzinstes Kautionskonto gelegt (aktuell 2021 ist hierfür der Guthabenzins bei 0,01%) und die Kaution verliert mit der Mietdauer an Kaufkraft, bzw. auch an Wert, der bspw. für eine Reparatur nach dem Auszug benötigt wird. Hingegen verspricht ein Kautionsdepot mit verschiedenen ETF-Fonds 3-7% Rendite, je nach Risikoklasse.

An einem Beispiel festgemacht:

Ein Vermieter vermietet seine frisch renovierte 4-Zimmer Altbauwohnung in Dresden für 1.000€ kalt. Die Kaution darf maximal 3 Monatskaltmieten betragen, also 3.000€. Der Mieter legt diese Kaution nun bspw. mit einem Growney Kautionsdepot an, hier liegen die Kosten bei maximal 0,91% pro Jahr und er erzielt in 3 Jahren Mietdauer eine durchschnittliche Rendite von 4%. Abgezogen von den Kosten wird die Kaution also um 92,7€ vermehrt – nach 3 Jahren hat das Depot also einen Buchwert von 3.278€.

Zieht der Mieter nun aus, und es müssen Schönheitsreparaturen durchgeführt werden, bspw. an einem Waschbecken oder es ist ein Rotweinfleck auf dem Boden, so können diese Reparaturen mit der Mietkaution verrechnet werden. Hierfür kann nun die volle Höhe der Kaution als Sicherheit genutzt werden, also 3.278€ anstatt der ursprünglich hinterlegten 3.000€.

Dieses Beispiel zeigt anschaulich, dass der Vermieter durchaus ein inhärentes Interesse daran haben sollte, dass die Kaution über die Jahre eine Rendite erwirtschaftet und nicht als totes Kapital auf einem Mietkautionskonto Ihr Dasein fristet.